FKK⁉️

Furchtbar Kalter Kaffee? Oooooooooh nein! SAG NIEMALS KALTER KAFFEE ZU COLD BREW! Cold Brew hat nämlich mit kalt gewordenem Kaffee so gar nichts zu tun!

Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt weiss das ich in diesem Jahr den Cold Brew kennen- und lieben gelernt habe. Und nun möchte ich ihn fest etablieren in meiner kleinen Küchenwelt.

Dazu kommt mir dieser DRIPSTER2 gerade recht – denn mit ihm habe ich die Freiheit beides ( Cold Brew als auch Cold Drip ) herzustellen. Je nach Coffee Mood….wie ich es liebe.

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Denn bei den kaltgebrühten Varianten gibt es geschmackliche Unterschiede.

Die Full Immersion Methode für den Cold Brew ist quasi wie in der French Press ( wo der heissgebrühte etwa 3,5 Minuten extrahiert )….über etwa 12 Stunden extrahiert der Kaffee im kalten Wasser und wird dann abgesiebt. Geschmacklich zeigt sich das als komplex, würzig, mit vornehmer Säure und vollem Körper.

Die Drip Methode hingegen entspricht eher der Filtermethode ( wo heissgebrühter über etwa 3,5 – 4 Minuten hindurchläuft ) sie gibt über mehrere Stunden das kalte Wasser tröpfchenweise über das Kaffeemehl. Es sorgt für ein nuanciertes, blumiges Geschmackserlebnis….kommt etwas milder, aber trotzdem reich an Aromen daher.

Für Cold Brew empfiehlt sich allgemein also ein fruchtiger Kaffee, z.B. aus Afrika. Denn beide Zubereitungsarten bringen sehr schön den Charakter eines Kaffees hervor.

Nun zum DRIPSTER2 

Vorweg sei gesagt das man dieses Teilchen gerne benutzt, auch im Hinblick auf die Reinigung. Denn was nützt das beste Gadget wenn man hinterher alles mühsam wieder zusammenbauen muss.

Er ist auf das wesentliche beschränkt und macht was er soll, nämlich allerfeinsten Cold Drip und Cold Brew.

Für den Cold Drip nimmt man das untere Teil samt Filter ( mit grob gemahlenem Kaffee ) und setzt das obere Teil samt Wasser darauf, an dem man vorher den schwarzen Ring, also das Ventil, justiert hat: einfach ganz aufdrehen bis ein Wasserstrahl herausfliesst ( auch praktisch zum benetzen des Kaffeemehls, dadurch gibt es eine gleichmässige Extraktion ), zudrehen bis etwa ein Tropfen pro Sekunde tropft….fertig! Den Rest erledigt das Gerät innert 2-6 Stunden.

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Der Cold Brew braucht für den Anfang erstmal den oberen Teil samt Metallfilter, mit geschlossenem Ventil. Da hinein kommt das grob gemahlene Kaffeemehl samt Wasser und extrahiert etwa 12 Stunden. Theoretisch könnte man es auch in den Kühlschrank stellen, was ich persönlich nicht mache. Also steht das obere Teil grad auf dem unteren, worin dann später der fertige Cold Brew direkt hineingefiltert wird.

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Alles in allem ein tolle Sache, mit der die Zubereitung Spaß macht.

Der derzeit einzige Kritikpunkt wäre das man die Einstellung für den Drip exakter und somit reproduzierbarer einstellen könnte. Man bekommt zwar Übung mit der Zeit, muss aber doch etwas lange an dem schwarzen Ring rumdrehen bis man die gewünschte Einstellung ( etwa 1 Tropfen pro Sekunde ) hat. 

Und was fängt man nun an mit diesen Köstlichkeiten? Also ich persönlich mag es gern einfach pur on the Rocks….oder mit Wasser oder Tonic Water verdünnt….in antialkoholischen als auch alkoholischen Cocktails, mit Zitronen- oder Orangenschnitz oder gefrorenen Früchten anstatt Eiswürfel….als Affogato auf Vanille Eis…in Desserts…oder auch gerne als Eiswürfel in Mixgetränken.

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Das Schichtdessert wurde mit einer Cold Brew-Amaretto Mischung zubereitet.